Bitcoin „überreagiert“ auf SEC-Entscheidung, Preisrückgänge


Bitcoin-Preis (BTC) fiel unter 30.000 US-Dollar, nachdem die Wall Street gestern, am 30. Juni, den Handel eröffnet hatte, nachdem bekannt wurde, dass die SEC die jüngsten Anträge für einen direkten Bitcoin-ETF vorläufig als „unzureichend“ eingestuft hatte.

Bitcoin-Preisdiagramm. Quelle: TradingView

Abschwung nur wegen bürokratischer Details?

Wenn die Daten von Cointelegraph Markets Pro Und Handelsansicht Dementsprechend fiel Bitcoin am späten Freitag auf ein vorläufiges Tagestief von 29.500 US-Dollar zurück.

Auslöser für die neue Volatilität war vor allem die Entscheidung der US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission), die vielen kürzlich eingereichten und geänderten Anträge für einen „Direkt-ETF“ für BTC abzulehnen.

Vielmehr waren die Anmeldungen ein wesentlicher Treiber für den Aufstieg von Bitcoin, der den Krypto-Marktführer sogar auf ein neues Jahreshoch katapultierte.

Das Unbestätigte Nachricht Das Wall Street Journal macht nun genau das Gegenteil, denn nach der Meldung über die angeblichen Ablehnungen sank der Bitcoin-Preis prompt auf ein Neunmonatstief von unter 30.000 US-Dollar.

Allerdings war der Ton des Berichts weitaus weniger dramatisch, da es sich bei den angeblichen Gründen der SEC für die Dementis meist um geringfügige Formsache und nicht um Grundsatzfragen handelt.

Das WSJ schreibt: „Die SEC weist die Antragsteller darauf hin, dass in den Einreichungen keine spezifischen Bitcoin-Krypto-Börsen genannt werden, mit denen sie ‚gemeinsame Aufsichtsvereinbarungen‘ für ihre jeweiligen Märkte haben.“

„Vermögensverwalter können diese Informationen ergänzen und ihre Anträge dann erneut einreichen“, heißt es.

„Man könnte es sogar so interpretieren, dass die SEC BlackRock genau zeigt, was getan werden muss, um die Genehmigung zu erhalten … was positiv wäre“, sagte Finanzexperte Tedtalksmacro wohlwollend über die Dementis. geschätzt.

Zinserhöhung trotz sinkender Inflation?

Dennoch fiel Bitcoin am Freitag um mehr als 1.000 USD.

Der Abschwung kommt eigentlich zu einem ziemlich schlechten Zeitpunkt, denn er steht unmittelbar bevor Wochen- und Monatsabschluss wird wahrscheinlich den Weg für die weitere Kursentwicklung weisen.

Darüber hinaus wurden neue US-Wirtschaftszahlen veröffentlicht, die zusätzliche Auswirkungen auf den Markt haben könnten.

Der Personal Consumption Expenditure (PCE) Index – vielleicht der wichtigste Indikator für die US-Inflation – ist deutlich niedriger als erwartet und weist sogar den stärksten Rückgang seit einem Jahr auf.

Während die Inflation nun eindeutig auf dem Weg zurück ist, scheinen die Märkte im Juli mit einer weiteren Zinserhöhung zu rechnen, was die Stimmung weiterhin belasten wird.

So zählt es FedWatch-Tool der CME Group liegt die Wahrscheinlichkeit eines Anstiegs um 25 Basispunkte derzeit bei nahezu 90 %.

Die Experten von The Kobeissi Letter weisen daher darauf hin, dass die Inflation trotz des Abwärtstrends offenbar immer noch viel zu hoch für die US-Notenbank ist.

Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung nimmt nach der Veröffentlichung der PCE-Daten zu, aber warum?, sagten Analysten angesichts des Rückgangs Fragen. Dazu fügen sie hinzu:

„Die PCE-Inflation, die bevorzugte Messgröße der Zentralbank, ist im Vergleich zu Dezember 2022 STABIL. Sie beträgt 4,6 %, bereitet der Federal Reserve aber wahrscheinlich immer noch große Sorgen.“

Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen. Quelle: CME-Gruppe





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