CEO der Krypto-Börse Thodex wegen Betrugs zu 11.000 Jahren Gefängnis verurteilt

Der ehemalige CEO der türkischen Kryptowährungsbörse Thodex, Faruk Fatih Özer, wurde von einem türkischen Gericht wegen mehrfacher Anklage wegen „Gründung, Leitung und Mitgliedschaft in einer Organisation“ im Zusammenhang mit „vorsätzlichem Betrug“ und „Geldwäsche mit Vermögenswerten“ verurteilt. „Zu lebenslanger Haft verurteilt.“

Das 9. Oberste Strafgericht Anatoliens verurteilte Özer und seine beiden Geschwister nach Angaben der türkischen staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu zu denselben erschütternden Haftstrafen von 11.196 Jahren, 10 Monaten und 15 Tagen sowie einer Geldstrafe von 5 Millionen US-Dollar. gemeldet.

Die türkische Krypto-Börse war zuvor eine der größten Handelsplattformen für digitale Vermögenswerte in der Türkei, bevor sie im Jahr 2021 abrupt zusammenbrach. Die Börse stellte die Dienste auf der Plattform ohne Vorankündigung ein und Gründer Özer floh mit den gesamten 2 Milliarden US-Dollar an Krypto-Vermögen der Benutzer aus dem Land. Özer hatte damals alle Vorwürfe eines angeblichen Ausreisebetrugs entschieden zurückgewiesen.

Der flüchtige Gründer wurde schließlich im August 2022 in Albanien festgenommen, wo er eine erste Haftstrafe verbüßte, bevor er im April 2023 wegen Betrugs und Geldwäsche an die Türkei ausgeliefert wurde. Özer sitzt seit Juli wegen unterlassener Vorlage von Steuerunterlagen im Gefängnis, die Hauptverurteilung erfolgt nun wegen Betrugs an seinen Mandanten.

Der Gründer der Krypto-Börse behauptete vor Gericht, dass ihm und seiner Familie Unrecht zugefügt worden sei. Er bestätigte, dass es sich bei Thodex lediglich um ein Krypto-Unternehmen handele, das bankrott gegangen sei und keine kriminellen Absichten habe. Eine übersetzte Version von Özers Gerichtserklärung lautet:

„Ich bin klug genug, jede Institution auf der Welt zu leiten. Dies spiegelt sich in dem Unternehmen wider, das ich im Alter von 22 Jahren gegründet habe. Wenn ich eine kriminelle Vereinigung gründen würde, wäre ich nicht so amateurhaft. Noch fraglicher ist, ob die Verdächtigen in dem Fall nicht schon seit mehr als zwei Jahren die tatsächlichen Opfer sind.“

In dem langwierigen Verfahren gegen die Krypto-Börse Thodex gab es insgesamt 21 Verdächtige, fünf davon waren bei der Verhandlung persönlich anwesend. Allerdings sprach das Gericht sechzehn Angeklagte wegen „vorsätzlichen Betrugs“ mangels Beweisen frei und ordnete die Freilassung von vier weiteren Angeklagten an. Die übrigen Angeklagten erhielten je nach Beteiligung an dem Betrug unterschiedliche Strafen.



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