Der Hongkonger Technologieriese Meitu sorgte im April 2021 für Aufsehen, als er ankündigte, Kryptowährungen im Wert von 100 Millionen Dollar zu besitzen. Der Bärenmarkt hat jedoch den Wert der Krypto-Bestände des Technologieunternehmens fast halbiert.
Laut einem lokalen Medienbericht hat Meitu einen entsprechenden Wertminderungsverlust von mehr als 43,4 Millionen US-Dollar auf seine Krypto-Bestände gemeldet. Ein Wertminderungsverlust ist eine Wertminderung eines Vermögenswerts, wenn er unter den Buchwert der Beteiligung fällt.
Die Finanzdaten zeigen, dass sich der Wertminderungsaufwand gegenüber dem letzten Quartal mehr als verdoppelt hat. Damit hatte das Unternehmen allerdings gerechnet. Der Tech-Riese hat erklärtseine Krypto-Bestände könnten sich bis zum Ende des ersten Halbjahres auf den Nettoverlust des Unternehmens auswirken.
In einem Juli-Börsenbericht meldete Meitu Krypto-Bestände von etwa 940 Bitcoin (Bitcoin) und 31.000 Ether (ETH), die für 49,5 Millionen US-Dollar bzw. 50,5 Millionen US-Dollar erworben wurden. Hat die Firma nur laut gemacht eigene Informationen investierte rund 100 Millionen US-Dollar in Krypto und verlor bis Ende des zweiten Quartals 2022 fast die Hälfte seiner Investitionen aufgrund des aktuellen Abschwungs auf dem Kryptomarkt.
Meitu ist mit den Verlusten bei seinen Krypto-Investments nicht alleine. MicroStrategy, das börsennotierte Unternehmen mit den größten Bitcoin-Beständen, meldete einen für das zweite Quartal 2022 Wertminderung von mehr als 900 Millionen US-Dollar auf seine BTC-Positionen.