Brasilianische Wertpapier- und Börsenkommission will Regulierungsbefugnisse über Kryptografie

Die brasilianische Börsenaufsicht funktioniert zu Gesetzesänderungen, die ihm helfen sollen, den Kryptomarkt zu regulieren.

Wie brasilianische Medien berichten, befürchtet die Regulierungsbehörde, dass aktuelle Gesetzesentwürfe Kryptowährungen nicht als Wertpapiere oder digitale Anlageprodukte registrieren und damit aus dem Wirkungsbereich der Börsenaufsicht ausschließen würden. Die plötzliche proaktive Haltung der Behörde ist der Tatsache geschuldet, dass sie einen neuen Vorstand bekommen hat und die Kryptoindustrie nun eine größere Rolle in Brasilien spielt.

Seit 2015 arbeiten die Politiker des Landes an einem gesetzlichen Rahmen für den Kryptomarkt, doch erst im April 2022 wurde schließlich ein entsprechender Entwurf erstellt. angenommen. Sobald die Abschlussprüfung bestanden ist, kann das Gesetz in Kürze in Kraft treten.

Der vorläufige Gesetzestext besagt in der grundlegenden Definition, dass ein virtueller Vermögenswert die digitale Repräsentation eines Werts ist, der zu Zahlungs- oder Anlagezwecken elektronisch gehandelt, übertragen oder verwendet werden kann. Darüber hinaus formuliert das Gesetz Regeln zur Erhebung von Informationen durch Krypto-Dienstleister und Maßnahmen zur Geldwäschebekämpfung.

Nach dem Konzept sind nicht fungible Token (NFT) eindeutig nicht als Wertpapiere klassifizierbar, während die genaue Position der meisten anderen Kryptowährungen fraglich bleibt.

Daher fordert die SEC nun die oben genannten Änderungen zur Klarstellung:

„Das Konzept benötigt einige Verbesserungen, einschließlich der Definition von virtuellen Assets, Genehmigungsprozessen und Überschneidungen in der Handelsaufsicht.“

Als mögliche Lösung des Konflikts sehen die Parlamentarier, dass der Entwurf dann dem Präsidenten übergeben wird, der dann per Dekret entscheiden wird, welche Rolle die brasilianische Zentralbank und die Börsenaufsicht bei der Regulierung des Kryptomarktes spielen sollen. Kritiker sehen darin jedoch die Gefahr weiterer Rechtsunsicherheit, weshalb auch die Einführung eines völlig neuen Konzepts in Planung ist. Ein zweiter Gesetzentwurf wurde im Juni eingebracht, steht aber noch aus.



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